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Zwangsversteigerung

Erstellung von Gutachten für Zwangsversteigerungsverfahren nach §§864 - 871 ZPO. Ermittlung des Verkehrswertes der im Zwangsversteigerungsverfahren befindlichen Grundstücke für die Festsetzung des Grundstückswertes nach §74a Abs. 5 ZVG.


Information für die Zwangsversteigerung

Dem Teilnehmer der Versteigerungsverfahren soll durch die Mitteilung und die Erstellung des Verkehrswertes durch den Sachverständigen eine Entscheidungshilfe gegeben werden.

Im Zwangsversteigerungsverfahren herrscht der sog. Deckungsgrundsatz. D.h, dass nur solche Gebote zugelassen werden können, die den Anspruch der dem bestrangig betreibenden Gläubiger vorhergehenden Rechte sowie die Kosten des Verfahrens befriedigen können (§44 Abs. 1 ZVG). Das Mindestgebot liegt bei den Verfahrenskosten.

Bestehend bleibende Rechte: Informieren Sie sich über bestehend bleibende Rechte und mindern Sie gegebenenfalls das Gebot um den Wert des Rechts. Bei Rechten in Abt. III ist dies relativ einfach, da das Grundbuch klare Nominalbeträge ausweist. Die Zuzahlungsbeiträge sollten ermittelt und ausgewiesen werden. Diese entsprechen dann der Wertminderung durch das Recht. Erkundigen Sie sich somit vor Angebotsabgabe nach dem Zuzahlungsbetrag.

Rechte, die in der Zwangsversteigerung erlöschen (nicht zwangsweise!):

  • Erbbaurechte aller Art (bis 21.01.1919)
  • Erbbauzins
  • Grunddienstbarkeiten
  • Nießbrauch
  • Reallast
  • Altenteilsrechte
  • Vorkaufsrechte
  • Dauerwohn- und Dauernutzungsrechte
  • beschränkte persönliche Dienstbarkeit.

Für weitere Informationen sprechen Sie uns an oder schreiben uns eine e-Mail mit Ihrer Anfrage.